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Die Experten für Torlon, PEEK und
andere Hochleistungskunststoffe

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Bearbeitungsrichtlinien Torlon

 Was man wissen sollte…

• Torlon Teile sind wesentlich stärker und steifer als die meisten Kunststoffe, jedoch auch weicher als die meisten Metalle, was bedeutet, dass die Aufspannvorrichtung kritisch ist.

• Alle Torlon Typen sind abrasiv. Karbid Werkzeuge können nur für kleinere Mengen verwendet werden. Polykristalline (PKD) Werkzeuge sollten immer eingesetzt werden bei größeren Mengen, wenn enge Toleranzen erforderlich sind, und für verstärkte Typen.

• Torlon hat eine geringere Dehnung als viele andere Kunststoffe. Ein übermäßiges Werkzeugreiben während der Bearbeitung kann einen Materialauszug verursachen, der ausschaut wir örtliche Porosität. Tiefbohrungen ohne ausreichendes Kühlmittel können zu Rissen führen.

• Alle extrudierte Torlon -Teile haben eine ausgehärtete Haut. Diese Schicht ist 0,25 bis 0,50 mm dick, und ist härter als innen drin. Man kann die Haut entfernen oder nicht. Die getemperte Haut bietet die besten Verschleißeigenschaften und chemische Beständigkeit.

• Bearbeitete Torlon-Teile können wieder neu getempert werden für optimale Verschleißeigenschaften und chemische Beständigkeit.
Bitte bei der Bestellung melden, dass die Teile nachgetempert werden.

 

 Drehen

Positive Geometrien mit Grundperipherien werden für Einsätze vorgeschlagen. Feinkörnige C-2-Hartmetall- oder PCD-Einsätze sind am besten geeignet.

360°-Klemmendruck wird vorgeschlagen um Verzerrung zu vermeiden. Tortenkiefer und/oder weiche Kiefer sollten benutzt werden, wenn man dünnwandige Röhrenformen dreht.

Bohren

Niedrige Schneckenbohrer und Flutkühlmittel sind- für Löcher <25 mm -Durchmesser am besten geeignet. Kussbohrung wird für Späneentfernung vorgeschlagen.

Löcher größer als 25 mm Durchmesser werden am besten in zwei Schritte gemacht. Zuerst ein Versuchsloch bis maximal 12 mm in Durchmesser, und nachher mit dem Enddurchmesser.

Drahtziehen

Einzeleinsätze mit Flutkühlmittel sollten für den Durchzug benutzt werden. Zwei geriffelte, beschichtete Hähne werden vorgeschlagen für Gewindebohrungen. Das Drahtziehen sollte mit Kühlmittel gemacht werden.

Fräsen

Die Befestigung des Teils ist kritisch beim Fräsen, weil hohe Spindel- und Vorschubgeschwindigkeit bevorzugt werden um Reibungswärmeaufbau und Porosität zu vermeiden. Werkzeugauslegung mit positiver Geometrie. Gleichlauffräsen ist besser als konventionelles Fräsen.